Privatpraxis Ole Roloff, Berlin Friedrichshain

Beginnen Sie Ihre Reise zur inneren Balance & Stabilität

Stress-Therapie & Burnout-Coaching in Berlin

Stress ist ein alltägliches Phänomen und betrifft uns alle. In geringen Dosen motiviert er uns und macht uns leistungsfähiger. Zu viel Stress wirkt sich jedoch negativ auf unsere psychische und physische Gesundheit aus. Erfahren Sie, wie Sie durch eine Stresstherapie und individuelles Coaching in Berlin Ihr Stresserleben reduzieren und Ihre Resilienz stärken können.

Definition

Stresssituationen damals und heute

Was ist Stress?

Stress ist eine physiologische Reaktion des Körpers auf eine psychische oder körperliche Belastung. In Stresssituationen, die Menschen oder andere Lebewesen als Bedrohung wahrnehmen, schüttet der Organismus Hormone aus, die die Leistungsfähigkeit kurzzeitig steigern. Fachleute bezeichnen diese äußeren Einflussfaktoren als Stressoren. Aus evolutionärer Sicht war diese Fähigkeit zur schnellen Mobilisierung körperlicher und geistiger Ressourcen überlebensnotwendig, um z.B. gegen Raubtiere alle Kräfte mobilisieren zu können. Wenn der Stressor bewältigt ist, kehrt der Körper zum Normalzustand zurück.

In der modernen Welt jedoch sind viele Menschen heute dauerhaftem Stress ausgesetzt, auf den Körper und Psyche evolutionär nicht ausgelegt sind: zahlreiche To-dos, Termindruck, beständiger Input durch Telefon, Nachrichten, Internet, Lautstärke und Werbung – gesteigert noch um ein Vielfaches in engen und hektischen Großstädten wie Berlin. Im Kleinen sind die Folgen Müdigkeit, Erschöpfung, Reizbarkeit bis zu Schlafstörungen, bei dauerhafter Belastung werden daraus jedoch auch schnell dauerhaftere psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen und chronische Erkrankungen.

Diese gesundheitlichen Folgen hat Stress

Wer dauerhaft gestresst ist, entwickelt häufig eine Reihe körperlicher und psychischer Beschwerden. Viele Erwachsene, die unter Stress leiden, klagen über Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Schlafstörungen und Rückenschmerzen. Auch die Fähigkeit des Immunsystems, Krankheitserreger zu bekämpfen, verschlechtert sich. Wer ständig gestresst ist, leidet häufiger unter Erkältungen und anderen Infekten. Längerfristig kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen, die mit dem steigenden Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen einhergehen.

Auch die Gefahr psychischer Erkrankungen steigt: Stress begünstigt die Entstehung von Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen. Wer dauerhaft beruflichen Stressoren ausgesetzt ist, entwickelt oftmals das sogenannte Burnout-Syndrom. Dabei handelt es sich um einen Symptomkomplex, der durch emotionale Erschöpfung, Entfremdung von der Arbeit und dem sozialen Umfeld sowie eine verminderte Leistungsfähigkeit gekennzeichnet ist. Wer unter Burnout leidet, fühlt sich dauerhaft erschöpft, äußert sich zynisch über Kollegen und/oder andere soziale Kontakte und ist zunehmend unfähig, Entscheidungen zu treffen.

Die Auswirkungen von Stress auf die Lebensqualität

Nicht immer manifestiert sich Stress in psychischen oder körperlichen Erkrankungen. Oftmals sind die Betroffenen weniger glücklich und zufrieden als andere Menschen. Sie haben weniger Freude an Aktivitäten, die ihnen früher Spaß gemacht haben. Es kommt zu Problemen und vermehrten Streitigkeiten in Beziehungen, die Konzentrationsfähigkeit sinkt und die Betroffenen sind ungewöhnlich reizbar und angespannt.

Stress ist kein Phänomen, das nur bei Erwachsenen auftritt: Viele Schüler beklagen ebenfalls ein hohes Maß an Anspannung, insbesondere vor und während wichtiger Prüfungen und Klausuren. Der Druck führt gelegentlich zum gefürchteten Blackout, bei dem die Prüflinge nicht in der Lage sind, das vorhandene Wissen abzurufen, woraus eine schlechte Benotung resultiert. Auch Kinder und Jugendliche neigen zum sozialen Rückzug, wenn sie unter Stress stehen; es drohen anhaltend negative Auswirkungen auf den weiteren Lebensweg der jungen Menschen.

Definition

Stresssituationen damals und heute

Viele Stressoren in Großstädten wie Berlin

Viele Menschen empfinden das Leben in Großstädten wie Berlin als stressig. Unser Organismus ist nicht an das Großstadtleben angepasst, da die zivilisatorische Evolution deutlich schneller verläuft als die biologische.

Die hohe Bevölkerungsdichte in Berlin und anderen Städten wirkt auf den Körper wie eine permanente Bedrohung. Dazu kommen Lärm, Staus und die sogenannte Lichtverschmutzung. Die Lebenshaltungskosten in Großstädten wie Berlin sind üblicherweise höher, als es in ländlichen Regionen der Fall ist. Daraus resultiert eine erhöhte Arbeitsbelastung. Trotz der hohen Bevölkerungsdichte leben die Menschen in Metropolen wie Berlin anonymer als in ländlichen Räumen. Die fehlende zwischenmenschliche Unterstützung verursacht soziale Isolation, die ihrerseits ein Risikofaktor für chronischen Stress ist.

Das persönliche Stresserleben reduzieren

Wenn Sie sich gestresst fühlen, ist dies zunächst kein Grund zur Sorge: In geringen Dosen aktivieren die freigesetzten Stresshormone unsere körperlichen und geistigen Potenziale. Probleme entstehen, wenn Sie dauerhaft verschiedenen Stressoren ausgesetzt sind.

Zu den bekannten Stressbewältigungsstrategien zählen Entspannungsverfahren wie Meditation, Yoga oder das Autogene Training.

Viele Menschen beobachten, dass ihr Stresslevel sinkt, wenn sie sich an der frischen Luft bewegen, Sport treiben, gesundes Essen zu sich nehmen und auf ausreichend Schlaf achten. Wer seine sozialen Kontakte pflegt und ein effektives Zeitmanagement in seinen Alltag integriert, reduziert ebenfalls sein Stresserleben.

In vielen Fällen gelingt es den Betroffenen, die Stressoren wirksam abzubauen. Dazu arbeiten sie die am Arbeitsplatz anstehenden Aufgaben und Termine ab oder legen Konflikte im Privatleben bei. Eine Auszeit vom Berufsleben, beispielsweise durch einen mehrwöchigen Urlaub, hilft ihnen ebenfalls, die äußeren Stressoren zu reduzieren und neue Kraft zu tanken.

Mit einer Stress-Therapie den Stressoren den Kampf ansagen

Manchmal ist es unmöglich, die Vielzahl an Stressoren aus dem Leben zu verbannen. Sie hetzen von Termin zu Termin, das Privatleben lässt Sie nach dem Feierabend ebenfalls nicht zur Ruhe kommen. Sie denken, dass Sie sich am Rande des Burnouts befinden. Am liebsten würden Sie alles hinschmeißen, ungeachtet der Konsequenzen für Ihren weiteren privaten und beruflichen Lebensweg.

Wenn Ihnen diese Gedanken durch den Kopf gehen, ist dies kein Grund zur Scham. Viele Menschen leiden unter vergleichbaren Sorgen und Stressoren, die das Leben zu einer einzigen Belastung machen. Aus diesen Gründen begeben sich immer mehr Betroffene in Therapien, die verschiedene Inhalte vermitteln, mit denen sich das Stresserleben reduzieren lässt.

Bei einer Stresstherapie handelt es sich um eine Form der Psychotherapie, die den Fokus auf die Ursachen und die Bewältigung des individuellen Stresserlebens setzt.

Die Therapiesitzungen finden zumeist vor Ort in der Praxis des Therapeuten statt. Es haben sich verschiedene Konzepte in der Stresstherapie etabliert: Vorrangig sind Einzel- und Gruppensitzungen zu nennen. Außerdem bieten einige soziale Verbände Stresstherapien unter Anleitung in Form von Selbsthilfegruppen an. In den vergangenen Jahren haben sich zudem Onlinekurse etabliert, die wertvolle Inhalte über den Umgang mit Stressoren aus der Distanz vermitteln, ohne dass der Teilnehmer eine Praxis aufsuchen muss.

Bewältigung

Mein Rezept für Ihre seelische Balance

Stresstherapie und Burnout-Coaching in Berlin

Als ausgebildeter Stressbewältigungstherapeut und Hypnosetherapeut schätze ich die tiefe Verbindung des Menschen zu seinem Unbewussten, das Lösungen für verschiedenste Problemstellungen aufzeigen kann. Im Rahmen meiner vorherigen Tätigkeit als Leiter von Entspannungskursen und Stressbewältigungstherapeut lernte ich, dass bereits regelmäßiges Autogenes Training das Stresserleben reduzieren und zu einem deutlich gesteigerten Wohlbefinden beitragen kann.

Ich nahm an diversen Seminaren teil und vertiefte meine Kenntnisse über die Arbeit mit inneren Anteilen, Entspannungstechniken und Hypnose.

Auf diesen theoretischen und praktischen Grundlagen habe ich ein Konzept entwickelt, mit dem ich Ihnen helfe, Ihren Stressoren und dem Burnout den Kampf anzusagen.

Die Stresstherapie erfolgt in drei Schritten:

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Ressourcen

Der 1. Schritt

Stress­ursachen erforschen

Beim ersten Termin in meiner Praxis im Berliner Stadtteil Friedrichshain lernen wir uns kennen. Sie schildern Ihre persönliche und berufliche Situation sowie die Gründe, die Sie dazu bewogen haben, eine Stresstherapie zu beginnen.

Erfahrungsgemäß ist eine Überlastung im Berufs- oder Privatleben die häufigste Stressursache. Eine Überforderungssituation tritt dann ein, wenn Klienten entweder Druck durch zu viele Aufgaben innerhalb einer kurzen Zeitspanne erleben oder eine besonders hohe Qualität erreicht werden soll.

So führt etwa Perfektionismus ebenso wie die Übernahme von Ansprüchen anderer schnell zur Unzufriedenheit mit den eigenen Leistungen. Erfüllen diese nicht die Ansprüche, entsteht ein Gefühl des Nicht-Genügens: Druck, es besser machen zu müssen. Und der Wunsch, alle Tätigkeiten noch besser und gründlicher zu verrichten – ob in Job oder Familie –, verwandelt sich zusammen mit dem Faktor Zeit schnell in eine Überforderung mit ausgeprägtem Stresserleben.

Weitere, besonders häufige Stressursachen sind unklare Rollenbilder und Aufgabenverteilungen im Privat- und Berufsleben: Welche Aufgaben hat eine gute Mutter zu erfüllen, die alles richtig machen möchte? Wie kann ich die Erwartungen im Job erfüllen, ohne auszubrennen? Wie kann ich die Chancen im Start-up nutzen, ohne in den ungeklärten Rollen unterzugehen? Wie kann ich als Führungskraft sowohl zwischenmenschliche Werte leben, die Qualitäten der Einzelnen fördern als auch gute Zahlen vorweisen?

Lassen Sie uns Ihre individuellen Stressoren herausarbeiten und Wege finden, die machbar sind. Denn der Belastung nicht Ausnahmezustand, sondern eher die Regel, nimmt das Stresserleben immer mehr zu und die Gefahr eines Burnouts steigt.

der 2. Schritt

Vorhandene Ressourcen aktivieren

Wenn wir die Ursachen des Stresses ergründet haben, geht es im nächsten Schritt der Therapie darum, Ihre persönlichen Ressourcen zu aktivieren. Zu diesen zählt alles, was Ihnen hilft, Ihr Stresserleben zu reduzieren. Es gehören folglich körperliche, psychische und soziale Ressourcen dazu.

Einen besonderen Fokus lege ich während der Therapie auf die Selbstfürsorge, die Weiterentwicklung der bestehenden Problemlösekompetenzen, sowie den Ausbau von Stärken (was besondere Kombinationen von Eigenschaften einschließt).

Ebenso gebe ich Ihnen einfache und direkt umsetzbare Strategien zum Stressmanagement an die Hand, die auch der Prävention des Burnouts dienen.

Der 3. Schritt

Mithilfe des Coachings Wege aus dem Stress finden

Eine Therapie ist kein Selbstzweck. Letztlich geht es darum, dass Sie Ihr Stresserleben nachhaltig reduzieren und sich vor einem Burnout schützen. Deshalb besteht das Ziel der dritten Phase der Therapie darin, einen Umgang mit den auf Sie einwirkenden Stressoren zu finden und gleichzeitig Ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten.

In diesem abschließenden Teil des Coachings vermittle ich Ihnen die folgenden Inhalte:

  • Sie lernen und verstehen, wie Sie Entspannung als Gegengewicht zu unangenehmer Spannung einsetzen. Mit erprobten und wirksamen Techniken entspannen Sie Ihren Körper und Geist, um Ihr Stressniveau zu senken und immer wieder zurück ins Gleichgewicht zu finden.
  • Während der Therapie leite ich Sie dazu an, Ihre innere Haltung zu verändern, um einen effektiveren Umgang mit Stressoren aller Art zu finden. Sie lernen und verstehen, wie Sie sich in anstrengenden und belastenden Lebensphasen auf die positiven Aspekte konzentrieren und sich selbst akzeptieren und verzeihen können, wenn Ihnen Fehler unterlaufen.
  • Während des Coachings analysiere ich gemeinsam mit Ihnen Ihre beruflichen und privaten Lebensumstände. Ich zeige Ihnen, wie Sie Zeit für sich selbst einplanen, Aufgaben delegieren und Prioritäten setzen, um Überforderungssituationen zu vermeiden.
  • Ebenso stärken wir gemeinsam Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstbewusstsein, damit es Ihnen leichter fällt, an Sie herangetragene Wünsche zurückzuweisen. Auch diese Fähigkeit trägt dazu bei, dass Sie seltener in überfordernde Situationen geraten.

Bewältigung

Wege aus dem Stress gehen

Wieder aufrecht stehen

Wenn Stress einen Weg in Ihr Leben gefunden hat, erarbeite ich mit Ihnen den Weg, dieser Herausforderung zu begegnen: mit auf Sie und Ihre Situation zugeschnittenen Maßnahmen, effektiven Tools und bewährten Entspannungsmethoden, die Ihnen helfen, die Kontrolle und Energie zurückzugewinnen.

Man floating in the sea

Spannung braucht Ent-Spannung

Fehlt in Ihrem Leben die Ent-Spannung, ist Spannung irgendwann nicht mehr zu bewältigen. Lernen Sie dafür kleine wie große Möglichkeiten an Entspannungstechniken, die Ihnen situativ helfen und langfristig eine tiefere Ruhe in Ihrem Leben etablieren können.

Attractive strong woman sailing with her boat

Das Außen & Die innere Haltung

Wenn die Stressreaktion davon abhängt, wie Sie die Situation verarbeiten, lassen sich mit der inneren Haltung zahlreiche Hebel finden: von hilfreicheren Perspektiven als Perfektionismus bis hin zur Überprüfung von Rollenbildern.

Dramatic seascape with storm and rain and dark clouds

Neue Umstände, neues Erleben

Neue Umstände ändern das Wie Ihres Arbeitens und Privatlebens. Ihre Anpassung an Ihre Bedürfnisse kann dabei von der Anpassung der Arbeitszeiten über ein effektives To-Do-Management bis hin zu „Nett Nein-Sagen lernen“ reichen.

Bewältigung

Mein Rezept für Ihre seelische Balance

Wann kommt eine Therapie in meiner Praxis in Berlin für Sie infrage?

Wenn Sie beruflich und/oder privat unter dauerhaftem Druck stehen und Sie die zuvor beschriebenen Stresssymptome verspüren, sollten Sie die Hilfe eines Therapeuten oder Coaches in Anspruch nehmen.

Zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine Therapie zählen Ihre Motivation und Veränderungsbereitschaft. Seien Sie sich darüber bewusst, dass das Coaching Ihrem persönlichen Vorteil dient. Bei den von mir vermittelten Inhalten handelt es sich um Ratschläge, deren Umsetzung an Ihnen liegt.

Je größer der Wunsch des Klienten nach einer Veränderung der Lebensumstände ist, desto besser ist er in der Lage, die Tipps und vorgeschlagenen Handlungsstrategien zu verstehen und in den Alltag zu integrieren.

Stressbewältigung in Berlin: mit bewährten Tools & effektiven Entspannungstechniken

Stress reduzieren mit einer individuellen Therapie

Wenn Sie es leid sind, dass Stressoren Ihr Leben bestimmen, dann ist es an der Zeit, Ihren Alltag in geordnete Bahnen zurückzulenken. In einer auf Sie zugeschnittenen Therapie in meiner Praxis im Berliner Stadtteil Friedrichshain gebe ich Ihnen Werkzeuge an die Hand, die Sie benötigen, um den Stress wirksam zu bekämpfen.

Nehmen Sie Kontakt zu mir auf und vereinbaren Sie unverbindlich einen Termin mit mir. Lassen Sie sich von Inhalten und Kompetenz überzeugen und gehen Sie als gestärkte Persönlichkeit aus dem Coaching hervor.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

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Mehr Informationen

Fragen

FAQ-Bereich für Stress und Burnout

Häufige Fragen

Was ist Stress?

Stress ist eine körperliche und emotionale Reaktion auf belastende oder herausfordernde Situationen. In Stresssituationen setzt der Körper Hormone wie Adrenalin und Cortisol frei. Dadurch steigen die Herzfrequenz und der Blutdruck, weitere physiologische Reaktionen wie eine erhöhte Schweißproduktion und Muskelverspannungen sind möglich.

Die Menschen sind in der modernen Gesellschaft von einer Vielzahl an Stressoren umgeben. Zu diesen zählen ein permanenter Erfolgs- und Termindruck auf der Arbeit, berufliche Unsicherheit, finanzielle Belastungen und die ständige Erreichbarkeit durch Kommunikationsmittel wie Smartphones und weitere internetfähige Geräte.

Auch die Suche nach der richtigen Balance zwischen Berufstätigkeit und Privatleben, Beziehungskonflikte, zwischenmenschliche Differenzen oder die Sorge um andere Menschen können Stress verursachen.

Zu den häufigsten körperlichen Symptomen zählen ein erhöhter Herzschlag und Blutdruck, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden sowie vermehrtes Schwitzen und Zittern.

Auf der emotionalen Ebene äußert sich Stress durch Schlafstörungen, eine Neigung zum Grübeln, Nervosität, Traurigkeit, ein Gefühl von Überforderung, Konzentrationsstörungen und Stimmungsschwankungen.

Eine klare Trennung zwischen körperlichen und psychischen Stresssymptomen ist nicht möglich.

Stress begünstigt zudem die Entstehung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen. Bei bestehenden Suchterkrankungen gefährdet chronisches Stresserleben die erreichte Abstinenz.

Zu den häufigsten Symptomen von akutem Stress zählt der sogenannte Stresskopfschmerz, besser bekannt als Spannungskopfschmerz. Die Betroffenen beschreiben den Schmerz als drückend oder ziehend.

Spannungskopfschmerzen betreffen häufig beide Seiten des Kopfes. Diese Art von Kopfschmerz wird oft von Nacken- und Schulterverspannungen begleitet.

Chronischer Stress kann zu einer dauerhaften Verspannung der Muskulatur führen und dadurch permanente Spannungskopfschmerzen verursachen, die die Lebensqualität vermindern.

Regelmäßige körperliche Bewegung, sportliche Aktivität, Atemübungen, Meditation und Achtsamkeitsübungen sind bewährte Methoden zum Stressabbau. Wenn Sie ausreichend schlafen, Ihre sozialen Kontakte pflegen und Ihren Hobbys genügend Zeit einräumen und im Alltag Prioritäten setzen, reduzieren Sie ebenfalls Ihr Stresslevel.

Bei chronischem Stress oder für individuelle Empfehlungen ist eine Stresstherapie sinnvoll.

Burnout ist ein Symptomkomplex, der vorwiegend aus anhaltendem Stress im Berufsleben resultiert. Zu den Symptomen des Burnout-Syndroms zählen ein Gefühl von Erschöpfung, Desillusionierung sowie eine reduzierte Leistungsfähigkeit in allen Lebensbereichen.

Die Betroffenen entfremden sich von ihrem Beruf und manchmal dem gesamten sozialen Umfeld. Deshalb äußern sie sich oft zynisch über ihre Arbeit, ihre Kollegen sowie ihren Angehörigen- und Freundeskreis. Daraus folgen häufig schwerwiegende zwischenmenschliche Konflikte, beispielsweise in der Ehe.

Bei chronischem Stress oder für individuelle Empfehlungen ist eine Stresstherapie sinnvoll.

Menschen, die in Berufen mit hohem Stressniveau arbeiten, sind besonders gefährdet für den Burnout und andere Symptome, die durch chronischen Stress entstehen; umgangssprachlich ist deshalb gelegentlich von der „Managerkrankheit“ die Rede.

Das Burnout-Syndrom kann jeden Menschen betreffen, unabhängig von seiner Position in der Firmen- oder Organisationshierarchie. Als Risikofaktoren für die Entstehung eines Burnouts gelten eine hohe Verantwortung im Berufsleben, lange Arbeitszeiten, eine geringe Kontrolle über den persönlichen Arbeitserfolg und ein invalidierendes Umfeld.

Auch die Suche nach der richtigen Balance zwischen Berufstätigkeit und Privatleben, Beziehungskonflikte, zwischenmenschliche Differenzen oder die Sorge um andere Menschen können Stress verursachen.

Ein Burnout kündigt sich durch körperliche und emotionale Veränderungen an. Die Betroffenen fühlen sich müde, erschöpft und reizbar, obwohl sie zuvor leistungsfähig und ausgeglichen waren.

Es fällt ihnen zunehmend schwer, einzuschlafen oder durchzuschlafen, wodurch die Erschöpfung und Reizbarkeit weiter zunimmt. Zusätzlich können Kopfschmerzen, schmerzhafte Verspannungen und Magen-Darm-Probleme auftreten.

Wenn die Betroffenen sich aus ihrem sozialen Umfeld zurückziehen oder Aktivitäten, die zuvor mit Freude verbunden waren, keinen Spaß mehr machen, kann sich ebenfalls ein Burnout abzeichnen.

Betroffene, die unter Burnout leiden, suchen oft zunächst ihren Hausarzt auf. Häufige Gründe für den Arztbesuch sind Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Erschöpfungszustände.

Auf Grundlage der Anamnese schließt der Arzt körperliche Ursachen aus. Wenn er dem Patienten Fragen zu seiner beruflichen und/oder privaten Situation stellt, lassen die Antworten oftmals das Burnout-Syndrom als Verdachtsdiagnose vermuten.

Die Weiterbehandlung erfolgt bei Bedarf bei Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie oder bei qualifizierten Therapeuten, die auf Stressbewältigung spezialisiert sind.

Wer von Burnout betroffen ist, wendet sich an spezialisierte Therapeuten, um Hilfe zu erhalten. Zu den Spezialisten zählen Psychologen, Psychiater oder Arbeitsberater und Coaches, die auf Stressbewältigung, Psycho- oder Verhaltenstherapie spezialisiert sind. Angehörige und Freunde bieten ebenfalls eine wertvolle Hilfe für Menschen, die unter Burnout leiden.

Burnout gilt nicht als eigenständige psychiatrische Erkrankung. Eine Übernahme der Therapiekosten durch die gesetzlichen Krankenkassen ist deshalb nicht ohne Weiteres möglich.

Seit 2022 codiert der ICD-11 den Burnout als „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“. Der Definition nach gilt der Symptomkomplex als berufsbedingtes Phänomen und nicht als Krankheit im medizinischen Sinne. Das Burnout-Syndrom äußert sich jedoch oftmals durch Symptome einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung, insbesondere der Depression.

Unter diesen Voraussetzungen kommt eine Übernahme der Behandlungskosten durch die gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich infrage.

Eine Stresstherapie unterstützt die Betroffenen bei der Entwicklung von Strategien zur Stressbewältigung. Die Klienten lernen, wie sie ihre Stressoren besser managen und zugleich leistungsfähig bleiben. Stresstherapeuten nutzen verschiedene Behandlungsansätze, die auf den Konzepten der Verhaltenstherapie und Techniken zum Stressmanagement basieren.

Eine Stresstherapie schließt die Arbeit am Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein des Klienten ein, sodass es ihm leichter fällt, Aufgaben zu delegieren oder an ihn gestellte Anforderungen zurückzuweisen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Inhalte wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für eine genaue Diagnose wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Psychiater.