Privatpraxis Ole Roloff, Berlin Friedrichshain

Selbstbewusstsein stär­ken & Selbstwert stei­gern

Coaching für Selbst­bewusstsein & Selbstwert in Berlin

Mit einem Coaching in Berlin zu mehr Selbstbewusstsein und einem ver­bes­ser­ten Selbstwertgefühl

Das Selbstwertgefühl beein­flusst die per­sön­li­chen Entwicklungsmöglichkeiten und die sub­jek­tiv wahr­ge­nom­me­ne Lebensqualität wie kein ande­res psy­cho­lo­gi­sches Konzept. Es bil­det das Fundament für das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit.

Deshalb sind ein gesun­der Selbstwert und ein ent­spre­chen­des Selbstwertgefühl unab­ding­bar für pri­va­ten und beruf­li­chen Erfolg und glück­li­che zwi­schen­mensch­li­che Beziehungen.

Selbst

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit

Was ist Selbstbewusstsein?

Das Selbstbewusstsein ist ein kom­ple­xes und facet­ten­rei­ches Konzept. Der Begriff beschreibt im Kern das Bewusstsein über das eige­ne Selbst, ein­schließ­lich der per­sön­li­chen Stärken, Schwächen, der Wertvorstellungen und der Überzeugungen. Es umfasst zudem das Wissen um die eige­nen Fähigkeiten und die Wirkung auf ande­re Menschen.

Das Selbstbewusstsein ent­wi­ckelt sich im Laufe des Lebens und ist kon­ti­nu­ier­li­chen Veränderungen unter­wor­fen. Zu den Einflussfaktoren zäh­len:

  • die Beziehungen zu den Eltern, Geschwistern und ande­ren Bezugspersonen im Kindesalter
  • Erfolge und Misserfolge in der Schule, im Berufsleben und in wei­te­ren Lebensbereichen
  • Anerkennung, Wertschätzung, aber auch Abwertung durch ande­re Personen in sozia­len Situationen
  • die gene­ti­sche Veranlagung

 

Ein gesun­des Selbstbewusstsein ist der Schlüssel zur Selbstverwirklichung und zum Erreichen per­sön­li­cher Ziele. Menschen, die sich ihrer Stärken, Schwächen und Werte bewusst sind, arbei­ten ziel­stre­big an ihrem Fortkommen in allen Lebensbereichen.

Sie sind übli­cher­wei­se muti­ger und offe­ner für neue Erfahrungen als Personen mit einem gerin­gen Selbstbewusstsein. Dadurch nut­zen sie unter Abwägung der Risiken ihre Chancen, wodurch es ihnen gelingt, ihren Horizont fort­lau­fend zu erwei­tern und Erfolge im Berufs- und Privatleben zu erzie­len.

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit

Obwohl die meis­ten Menschen die Begriffe als Synonyme nut­zen, lie­gen ihnen unter­schied­li­che Bedeutungen zugrun­de. Diese Unterschiede erläu­te­re ich anhand von Beispielen:

Tina hat ein hohes Selbstbewusstsein. Sie kennt ihre Stärken und Schwächen und akzep­tiert sich mit ihren Fehlern. In man­chen sozia­len Situationen, etwa beim Vortragen einer Präsentation oder der Vorstellung eines neu­en Kollegen, fühlt sie sich unsi­cher. Tina weiß, dass es ihr in die­sen Fällen an Selbstsicherheit man­gelt. Da sie sich ihrer Eigenschaften bewusst ist, hat sie den­noch ein aus­ge­präg­tes Selbstbewusstsein.

Tanja hat ein star­kes Selbstvertrauen. Sie ist über­zeugt von ihren Kompetenzen und tritt selbst­be­wusst auf. Sie weiß, dass sie ihre Standpunkte über­zeu­gend ver­tre­ten kann. Befindet sie sich in unbe­kann­ten Situationen oder trifft sie auf frem­de Menschen, wird sie ner­vös und unsi­cher. Tanja ist regel­mä­ßig über­rascht, dass neue Umstände sie irri­tie­ren und teil­wei­se über­for­dern. Trotz ihres stark aus­ge­präg­ten Vertrauens in die eige­nen Fähigkeiten ist sie sich nicht gänz­lich ihrer selbst bewusst und fühlt sich in unbe­kann­ten Situationen ver­un­si­chert.

Das Konzept der Selbstsicherheit ist die Summe aus dem Selbstvertrauen einer­seits und dem Selbstbewusstsein ande­rer­seits. Es bedeu­tet, sich sei­ner selbst sicher zu sein und die­ses Gefühl von Sicherheit in nahe­zu allen Lebenssituationen zu spü­ren. Ein hohes Maß an Selbstsicherheit gewähr­leis­tet, dass die jewei­li­ge Person ihr Wissen über die eige­nen Stärken und Schwächen nutzt, um ihre Kompetenzen und Ressourcen ziel­ge­rich­tet anzu­wen­den und aus­zu­bau­en.

Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit im Berufsleben

Die Auswirkungen von Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit im Berufsleben zeigt das fik­ti­ve Fallbeispiel von Tim und Tom:

Tim und Tom sind Anfang 30 und arbei­ten bei einem inter­na­tio­nal renom­mier­ten Großkonzern mit Sitz in Berlin. Beide haben ein Hochschulstudium mit her­vor­ra­gen­den Noten abge­schlos­sen.
Eine Führungskraft aus dem mitt­le­ren Management ver­lässt zum Ende des Monats das Unternehmen. Die Konzernleitung schreibt die Stelle betriebs­in­tern neu aus. Sowohl Tim als auch Tom kom­men auf­grund ihrer Qualifikationen und Berufserfahrung für den Aufstieg in der Unternehmenshierarchie infra­ge.

Ersterer ist sich nicht sicher, ob er die Anforderungen der neu­en Position erfül­len kann. Er ist zwar fach­lich hoch­kom­pe­tent und erhält stets posi­ti­ve Rückmeldungen zu sei­nen Arbeitsleistungen, doch Tim glaubt, dass er nicht zur Führungspersönlichkeit taugt. Er ver­zich­tet des­halb dar­auf, sich für den Posten im mitt­le­ren Management zu bewer­ben.

Tom nutzt dage­gen die Gunst der Stunde. Er bewirbt sich nicht nur schrift­lich, son­dern sucht in einer frei­en Minute das Büro des Geschäftsführers auf. Tom erklärt höf­lich und über­zeu­gend, war­um er der rich­ti­ge Bewerber für den frei­ge­wor­de­nen Posten im mitt­le­ren Management ist. Er ver­weist auf sei­ne jüngs­ten Arbeitserfolge und sein her­vor­ra­gen­des theo­re­ti­sches Wissen, das er mit einem Verweis auf sei­ne Abschlussnoten belegt.

Einige Tage spä­ter erhält Tom die gewünsch­te Beförderung, die mit einem Prestigegewinn und einem höhe­ren Gehalt ver­bun­den ist. Tim hin­ge­gen ist bedrückt und sogar etwas nei­disch auf sei­nen Kollegen.

Die Zusammenhänge

Der Selbstwert & das Selbstbewusstsein

Das fik­ti­ve Fallbeispiel ver­an­schau­licht die Bedeutung des Selbstbewusstseins, des Selbstvertrauens und der Selbstsicherheit für den beruf­li­chen Erfolg. Es lässt sich ana­log auf eine Vielzahl von wei­te­ren Situationen im Berufs- und Privatleben über­tra­gen.

Dennoch stellt sich die Frage, war­um Tom sei­ne Aufstiegschance nutz­te, wäh­rend sich Tim pas­siv ver­hielt, obwohl bei­de Männer ähn­li­che Qualifikationen und Arbeitsleistungen vor­wei­sen konn­ten. Die Gründe sind im Zusammenhang zwi­schen dem Selbstbewusstsein, dem Selbstvertrauen und der Selbstsicherheit einer­seits und dem Selbstwert ande­rer­seits zu fin­den.

Tom stieg in der Unternehmenshierarchie auf, weil er von sei­nen Fähigkeiten über­zeugt war und sich gegen­über dem Geschäftsführer selbst­si­cher prä­sen­tier­te. Tim stell­te sei­ne Kompetenzen hin­ge­gen infra­ge, obwohl er stets posi­ti­ve Rückmeldungen zu sei­nen Arbeitsleistungen erhal­ten hat­te.

Daran zeigt sich, dass der Selbstwert die Grundlage für die Entwicklung des Selbstbewusstseins und somit der Selbstsicherheit ist. Genauer gesagt, han­delt es sich um das Selbstwertgefühl, das die sub­jek­ti­ve Beurteilung des eige­nen Werts und die emo­tio­na­le Reaktion auf die­sen fort­lau­fen­den Bewertungsprozess beschreibt.

Die Psychologie betrach­tet den Selbstwert einer­seits und das Selbstbewusstsein sowie das Selbstvertrauen ande­rer­seits als von­ein­an­der getrenn­te Konzepte, die ein­an­der beein­flus­sen. In Therapien und Coachings zeigt sich, dass bei­de Aspekte des Selbst ein­heit­lich zu behan­deln und zu för­dern sind.

Kein Selbstbewusst­sein bei geringem Selbstwert?

Wenn Klienten im Rahmen eines Coachings oder einer Therapie ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstsicherheit stär­ken, nimmt die Arbeit am Selbstwert eine zen­tra­le Rolle ein. Wer sich der Tatsache bewusst ist, dass er als Mensch etwas wert ist, der ver­traut ten­den­zi­ell auf sei­ne Kompetenzen und tritt selbst­be­wusst auf.

Allerdings ist es unrich­tig, dass ein gerin­ger Selbstwert zwangs­läu­fig zu einem ver­min­der­ten Selbstbewusstsein führt. Selbstwertprobleme drü­cken sich je nach Individuum auf unter­schied­li­che Weisen aus:

Viele Menschen, die sich selbst einen gerin­gen Wert bei­mes­sen, nei­gen zum Rückzug und ver­mei­den sozia­le Situationen. Daraus kön­nen sich psych­ia­tri­sche Erkrankungen wie Depressionen ent­wi­ckeln.

Möglich ist auch, dass die Psyche ver­sucht, die feh­len­de Wertschätzung des Selbst zu kom­pen­sie­ren. Dies äußert sich manch­mal durch ein über­trie­ben dar­ge­stell­tes Selbstbewusstsein. In die­sen Fällen nei­gen die Betroffenen dazu, ihre eige­nen Fähigkeiten zu über­schät­zen. Wenn das sozia­le Umfeld bemerkt, dass sich hin­ter dem zur Schau getra­ge­nen Selbstbewusstsein und der ver­meint­li­chen Selbstsicherheit kei­ne Substanz ver­birgt, kommt es zu Enttäuschungen und Konflikten.

Für Coachings und Therapien bedeu­tet dies, dass eine Verbesserung des Selbstvertrauens und ‑bewusst­seins eine Arbeit am Selbstwert erfor­dert.

Die Bedeutung der Selbstliebe und Selbst­akzeptanz

Wenn der Selbstwert das Fundament für ein zufrie­de­nes und erfolg­rei­ches Leben ist, dann ist die Selbstakzeptanz der Beton, aus dem der Unterbau besteht. Um der eige­nen Person einen Wert bei­zu­mes­sen, ist es erfor­der­lich, sich selbst zu akzep­tie­ren – mit allen sub­jek­tiv wahr­ge­nom­me­nen Makeln und Unzulänglichkeiten.

Wer sich in einer tie­fen Lebenskrise befin­det oder an einer psy­chi­schen Erkrankung wie der Depression lei­det und des­halb eine Therapie beginnt, fühlt sich oft wert­los, ins­be­son­de­re im Vergleich mit den Mitmenschen. „Die ande­ren“ meis­tern ihr Leben schein­bar mühe­los und sor­gen­frei, wäh­rend der Klient an sei­nen eige­nen Fehlern, die häu­fig nur er selbst an sich bemerkt, ver­zwei­felt. Es droht eine Abwärtsspirale aus belas­ten­den Gedanken und Emotionen, aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Besonders aus­ge­prägt sind die­se selbst­zer­stö­re­ri­schen und abwer­ten­den Gedankengänge bei einer kli­nisch rele­van­ten Depression.

Die meis­ten Menschen zwei­feln gele­gent­lich an ihren Fähigkeiten oder stel­len im Vergleich zu den Mitmenschen den einen oder ande­ren Makel an sich fest. „Der Nachbar hält im Gegensatz zu mir immer sein Idealgewicht und die Kollegin erle­digt Aufgaben in Excel viel schnel­ler als ich“, sind Gedanken, von denen kaum eine Person ver­schont bleibt. Zwar kön­nen Vergleiche mit erfolg­rei­che­ren Mitmenschen die per­sön­li­che Motivation stei­gern, eige­ne Ziele anzu­ge­hen und umzu­set­zen. Wenn jemand die­se selbst gesteck­ten Erwartungen nicht erfül­len kann, dro­hen Risse im Selbstwertgefühl.

Bei einer Therapie oder einem Coaching geht es zunächst dar­um, dem Klienten das Bewusstsein zu ver­mit­teln, dass alle Menschen gleich­wer­tig sind. Diese Tatsache ergibt sich bei­spiels­wei­se aus dem ers­ten Artikel des Grundgesetzes oder der all­ge­mei­nen Erklärung der Menschenrechte.

Das Vorlesen abs­trak­ter Gesetzestexte eig­net sich aller­dings nicht, um einen Klienten aus einer Depression oder einer Lebenskrise her­aus­zu­füh­ren.

Um Selbstakzeptanz und schließ­lich Selbstliebe zu errei­chen, ist es erfor­der­lich, die Ressourcen, Fähigkeiten und Potenziale des jewei­li­gen Menschen her­vor­zu­he­ben und zu för­dern. Häufig besteht die Arbeit des Therapeuten oder Coaches dar­in, die über­höh­ten Anforderungen des Klienten an sich selbst zu hin­ter­fra­gen und rea­lis­ti­sche Ziele zu defi­nie­ren.

Coaching

Beispiele für die Bedeutung von Selbstwert

Selbstwert steigern mit einem Coaching in Berlin

Stresstherapien, beruf­li­che Coachings oder die Arbeit an zwi­schen­mensch­li­chen Beziehungen haben eines gemein­sam: Unter dem Strich geht es meist um den Selbstwert und die Selbstliebe des Klienten.

Diese Schlussfolgerung mag para­dox klin­gen: Für den Stress am Arbeitsplatz sind der Vorgesetzte ver­ant­wort­lich, der sei­nen Betrieb nicht orga­ni­sie­ren kann, oder die Kollegen, die ihre Arbeit öfters nicht frist­ge­recht erle­di­gen. Das Privatleben ist tur­bu­lent, da der Partner oder die Partnerin eben­falls ter­min­lich ein­ge­bun­den ist und der puber­tie­ren­de Nachwuchs alles ande­re im Kopf hat als die nächs­te Klassenarbeit. Das hat doch alles nichts mit dem Selbstwert des Klienten zu tun – oder doch?

Niemand stellt in Abrede, dass das Leben in der moder­nen Gesellschaft, ins­be­son­de­re in Großstädten wie Berlin, viel Stress ver­ur­sacht. Auch psy­chi­sche und soma­ti­sche Erkrankungen sind mit Schmerzen und Leid ver­bun­den, die durch Gespräche und ver­än­der­te Einstellungen nicht ver­schwin­den.

Im Rahmen einer Therapie oder eines Coachings liegt der Fokus dar­auf, einen ande­ren Umgang mit Stressoren, zwi­schen­mensch­li­chen Konflikten, exter­nen Anforderungen oder den Folgen einer Krankheit zu erler­nen. Der Schlüssel zu die­sen Veränderungen ist die Arbeit am Selbstwert, wie ich nach­fol­gend anhand von drei Beispielen zei­ge.

Captain or sailor of sailboat steers yacht in wind

Sichtweisen

Beispiel 1

Selbstwertarbeit zur Stressreduktion

Toni arbei­tet in einer mit­tel­gro­ßen Firma in Berlin. Er ist als lei­ten­der Angestellter tätig und hat sich gegen­über der Firmenleitung zu ver­ant­wor­ten, wenn sei­ne Kollegen ihre Arbeit unzu­ver­läs­sig und feh­ler­haft erle­di­gen. Mit einer Position in der Mitte der Firmenhierarchie steckt Toni in einer Zwickmühle: Ihm ist ein gutes Verhältnis zu den ande­ren Mitarbeitern wich­tig, gleich­zei­tig ist er aber auf gute Beziehungen zur Führungsetage ange­wie­sen.

Aus Angst vor ableh­nen­den Reaktionen wagt es Toni nicht, sei­ne Kollegen zur sorg­fäl­ti­gen Arbeit anzu­hal­ten. Stattdessen über­prüft er deren Tätigkeiten akri­bisch, wodurch er immer mehr Überstunden anhäuft. Sein Privatleben gerät ins Hintertreffen und in sei­ner Ehe beginnt es zu kri­seln. Toni lei­det zuneh­mend unter Kopfschmerzen, schläft schlecht und zwei­felt am Sinn sei­ner Arbeit.

Bei einem Coaching in Berlin ver­bes­sert er sei­nen Selbstwert. Er lernt, dass es ihm zusteht, Aufgaben zu dele­gie­ren und ande­re Menschen in ange­mes­se­ner Weise kon­struk­tiv zu kri­ti­sie­ren, ohne dass er des­halb ein „schlech­ter Mensch“ ist. Mithilfe von Entspannungstechniken fin­det Toni nach stres­si­gen Arbeitstagen schnel­ler in den Schlaf.

Beispiel 2

Selbstwertarbeit zur Verbesserung von zwischenmenschlichen Beziehungen

Tatjana ist Mutter einer puber­tie­ren­den Tochter und wie ihr Partner in Vollzeit berufs­tä­tig. Sie hat ein anstren­gen­des Meeting hin­ter sich und muss zu Hause noch das Essen für die Familie zube­rei­ten. Als sie in ihrer Wohnung in Berlin ein­trifft, fin­det sie einen Brief im Briefkasten: Die 14-jäh­ri­ge Tochter wur­de beim Rauchen beob­ach­tet und die Schule bit­tet um ein Elterngespräch.

Die Aufgaben, Anforderungen und Probleme wach­sen Tatjana über den Kopf. Sie wirft ihrem Partner vor, dass er sich zu wenig um die Erziehung der Tochter küm­mert. Die schlech­te Angewohnheit des Rauchens habe sie ohne­hin von ihrem Vater über­nom­men. In den fol­gen­den Wochen kommt es ver­mehrt zu Konflikten zwi­schen Tatjana, ihrem Partner und der gemein­sa­men Tochter.

Sie schläft schlecht und lei­det zuneh­mend unter Rückenschmerzen sowie hart­nä­cki­gen Infektionen. Nachts liegt sie oft stun­den­lang wach und fragt sich, ob ihre Tochter gera­de auf die schie­fe Bahn gerät. Tatjana denkt über sich selbst, dass sie als Mutter ver­sagt hat.

Bei einem Coaching lernt sie, dass ihr eige­ner Selbstwert nicht vom Verhalten ande­rer Menschen abhängt. Sie ver­steht, dass Teenager gele­gent­lich ihre Grenzen aus­tes­ten und dabei in Konflikte gera­ten. Im Verlauf des Coachings ver­in­ner­licht Tatjana, dass sie auch dann wert­voll als Mensch und Mutter ist, wenn sich der jugend­li­che Nachwuchs nicht sozi­al­ad­äquat ver­hält.

Ihr ver­bes­ser­ter Selbstwert zeigt sich unter ande­rem dar­an, dass sie ihre Tochter nach den Beweggründen für ihr Verhalten fragt, statt den Teenager mit Vorwürfen zu über­häu­fen. Dadurch schafft sie eine Atmosphäre der Ehrlichkeit und Akzeptanz. Die Tochter ist nun ihrer­seits bereit, über ihre Schwierigkeiten bei der Selbstfindung in der kri­ti­schen Lebensphase der Pubertät zu berich­ten und gemein­sam mit der Mutter nach Lösungen zu suchen.

Beispiel 3

Selbstwertarbeit zum Umgang mit einer chronischen Erkrankung

Theo lei­det seit sei­ner Jugend unter sei­nem Übergewicht. Er hat mehr­fach ver­geb­lich ver­sucht, sein Gewicht zu redu­zie­ren und ver­schie­de­ne Therapien in Berlin in Anspruch genom­men. Theo weiß, dass ihm die Motivation fehlt, an der Problematik zu arbei­ten. In den letz­ten Monaten hat er bemerkt, dass sei­ne Wunden schlecht hei­len. Außerdem krib­beln sei­ne Füße und er fühlt sich all­ge­mein unwohl.

Beim Arzt erhält Theo eine nie­der­schmet­tern­de Diagnose: Diabetes mel­li­tus. Der Mediziner erklärt, dass die Zuckerkrankheit nicht heil­bar ist und sich allen­falls der Verlauf ver­lang­sa­men lässt. Dazu muss Theo sein Gewicht nach­hal­tig redu­zie­ren. Dennoch bleibt sei­ne Motivation ambi­va­lent. Theo denkt, dass er ohne­hin chro­nisch krank ist und nicht mehr lan­ge leben wird. In der Folgezeit ver­schlech­tert sich die Wundheilung wei­ter. Symptomatische Therapien lin­dern nur die quä­len­den Schmerzen.

Theo stellt fest, dass die Zeit gekom­men ist, etwas zu ändern. Bei einer Therapie in Berlin lernt er die Bedeutung der Selbstpflege ken­nen und wie die­ses Konzept mit dem Selbstwert zusam­men­hängt. Der Therapeut stellt ihm die Methoden des Autogenen Trainings vor, die Theo dabei hel­fen, mit den Schmerzen umzu­ge­hen. Ebenso ver­ein­bart er eine Sitzung zur Hypnotherapie.

Im Zustand der Hypnose erkennt Theo, dass sein Essverhalten tie­fer lie­gen­de Probleme wie Versagensängste und die Angst vor zwi­schen­mensch­li­chen Enttäuschungen aus­drückt. Im Verlauf einer mehr­mo­na­ti­gen Therapie gelingt es ihm, sein Gewicht zu redu­zie­ren und die Diäterfolge anschlie­ßend zu bewah­ren.

Auf Sie zuge­schnit­ten: Sitzungen & Suggestionen

Stärken Sie Ihren Selbstwert und erreichen Sie Ihre Ziele – mit einem Coaching in Berlin

Ihr Selbstwert ist der Schlüssel zu einem erfüll­ten Leben. Akzeptieren Sie sich selbst, ver­bes­sern Sie Ihre Selbstwahrnehmung und wer­den Sie sich Ihrer Potenziale bewusst. Überwinden Sie nega­ti­ve Glaubenssätze und erken­nen Sie, was Sie leis­ten kön­nen!

In mei­ner Praxis wen­de ich Verfahren wie die Hypnotherapie, Entspannungstechniken und eta­blier­te Techniken aus der Psychotherapie, um die Erfolge des Coachings zu opti­mie­ren. Nehmen Sie Kontakt zu mir auf und ver­ein­ba­ren Sie ein kos­ten­lo­ses Erstgespräch.

Ich freue mich, gemein­sam mit Ihnen Ihre Stärken und Potenziale zu ent­de­cken und Sie auf dem Weg zu mehr Zufriedenheit, Glück und Erfolg zu beglei­ten.

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Mehr Informationen

Fragen

FAQ-Bereich für Selbstbewusstsein und Selbstwert

Häufige Fragen

Wer oder was bestimmt den Selbstwert?

Insbesondere per­sön­li­che Erfahrungen, das sozia­le Umfeld, kul­tu­rel­le Einflüsse und die Veranlagung bestim­men den Selbstwert. Er ent­steht aus dem Gefühl der eige­nen Wertigkeit und unter­liegt sub­jek­tiv dem Vergleich mit den Mitmenschen. Aus objek­ti­ver Sicht sind alle Menschen gleich­wer­tig.

Der Selbstwert ist die grund­le­gen­de Überzeugung über den eige­nen Wert und des­sen Unabhängigkeit von äuße­ren Einflüssen. Das Selbstwertgefühl ist die emo­tio­na­le Reaktion auf das Ergebnis die­ser Selbstbewertung.

Traumatische Ereignisse und Erfahrungen, unge­sun­de Beziehungen, über­mä­ßi­ge Selbstkritik oder über­höh­te Anforderungen an sich selbst beein­träch­ti­gen Ihr Selbstwertgefühl. Auch psych­ia­tri­sche Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen beein­flus­sen das Gefühl der eige­nen Wertigkeit.

Wer sich selbst akzep­tiert, reflek­tiert, für sich sorgt und rea­lis­ti­sche Ziele fest­legt, ver­bes­sert die sub­jek­ti­ve Einschätzung über sei­nen Wert. Die Grundlage für einen sta­bi­len Selbstwert ist die Akzeptanz eige­ner – oft ver­meint­li­cher – Unzulänglichkeiten und die Selbstliebe.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Inhalte wur­den nach bes­tem Wissen und Gewissen erstellt. Für eine genaue Diagnose wen­den Sie sich bit­te an Ihren Arzt oder Psychiater.